Urlaub in Polen

Wäre die CDU wie der HSV, hätten wir in den letzten 18 Jahren 24 verschiedene Bundeskanzlerinnen und womöglich auch -kanzler gehabt. Ist sie jedoch nicht. Weniges im Leben ist so beständig wie eine CDU-Regierung, aber Veränderungen müssen nicht immer schlecht sein. Sollen wir es also in der Politik versuchen, und wenn ja, mit welchem programmatischen Ansatz? Oder trauern wir vielleicht doch lieber Verflossenen Schönheiten hinterher? Hören Sie selbst.

Alles in Maaßen

Froide, Froide, das Ende dieses grauenhaften Sommers ist nah, und es gibt überraschende Nachrichten: Der HSV Barmbek-Uhlenhorst hat die besten Fußballfans der Welt, in vermeintlichen Sexpodcasts verbirgt sich überraschend wenig Sex, der lokale Einzelhandel streicht endgültig die Segel, Maaßen wird Innenminister, Seehofer Kanzler, und digitales Marketing ist auch nicht mehr das, was es einmal war. Außerdem wird es dringend Zeit, Lebkuchen vorzubestellen, denn sofern sie nicht schon ausverkauft sind, werden sie es bald sein.

Sommer vorm Balkon

Der Sommer ist zumindest im Norden phantastisch. Da will man sich nicht allzusehr über die Welt aufregen, auch wenn es allen Grund dazu gäbe; aber es passieren ja auch gute Dinge. Zum Beispiel gewinnt Angelique Kerber, vermutlich wegen des zeitgleichen WM-Finales weitestgehend unbeachtet, mal eben Wimbledon. Eine Verneigung vor ihr und anderen. In ganz entpannter Sommer-Stimmung. Wenn ihr genau hinhört, könnt ihr sogar die Grillen zirpen hören.

Hikikomori

In Japan schließen sich Menschen massenhaft zu Hause ein und reduzieren den Kontakt zur Gesellschaft aufs absolut Notwendige. Hikikomori heißt das - sowohl das Phänomen an sich, als auch dessen Protagonisten. Das können wir auch, und manchmal, vor allem in diesem ungewöhnlich milden Frühling, bietet es sich beinahe an. Den dazu passenden Soundtrack gibt's auch noch.

Osterweiterung

Dass auch Nusrat Fateh Ali Khan und Humppa zu Deutschland gehören, daran kann es nicht die geringsten Zweifel geben. Hingegen ist uns der Kompetenzbereich des unter anderem Heimatministers ähnlich rätselhaft wie ein Songtext von Kvelertak, was norwegisch ist und offenbar Würgegriff bedeutet. Ferner: eine modernisierte Osterbotschaft sowie verschiedenste Fake News.

Schneller am Ziel

Code schreiben, Musik komponieren, ein Orchester dirigieren, Regie führen. Sind das ähnliche kreative Prozesse, oder gibt es Unterschiede, und wenn ja, welche? Und wo liegt die feine Grenze zwischen Plagiat und Transferleistung? Darüber und über den Sex-Appeal sinnfreier Produkte wie SUV und Thermomix kann man stundenlang diskutieren, am besten mit Discounter-Gin im Schädel.

Im Kreuzfeuer der Kritik

Schluss mit Kulturelitismus, Narzismus, Solipsismus und sonstigen -ismen; davon gibt es weiß Gott auch ohne uns genug. Aber hat der Große Saal der Elphi jetzt gute Akustik oder nicht? Solche und andere Fragen gilt es zu klären, wenn man sich aktueller und weniger aktueller Chartsmusik nähern möchte.

Jazz und Solipsismus

Das Ruhrgebiet hat deutlich mehr zu bieten als das Derby Dortmund gegen Schalke. Zum Beispiel eine Reise in längst verschollen geglaubte Universen, in denen es Mariacron gibt und Asbach Uralt, Hawaii-Toast, Tiefkühlkroketten, Pfirsich Melba und Florida Boy. Ferner setzen wir uns mit der Frage auseinander, warum Feuilletonisten keine barrierefreie Sprache mehr beherrschen, sobald Björk ein Album herausbringt. Aber Vorsicht! Enthält schlimme Wörter, die sich auf "böse" reimen.

Krumm ist gerade schräg genug

Männer, das ist unumstritten, sind schlecht im Multitasken (zum Beispiel: Brot backen und gleichzeitig Podcast aufnehmen) und kommen nicht gut klar mit Begleiterscheinungen des Älterwerdens sowie mit ungewohnten Aufnahmesituationen. Was tut man da? Klar. Schokolade essen und schräge Musik hören natürlich. Essen vor dem Mikrofon klingt nicht schön; schräge Musik hingegen schon. Aber was ist überhaupt schräg? Der Versuch einer Annäherung.

Hauptsache, es singt ne Frau

Als ich eines morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand ich mich in meinem Bett zu einem ungeheuren Dickmops verwandelt. Da dachte ich, gut, vielleicht hilft ja low carb, unterschätzte jedoch den genderistisch motivierten Gegenwind, den man da so bekommt. @goldgeist unterstützt mich moralisch sowie durch die Auswahl eines dazu passenden Soundtracks. Dass wir dabei gelegentlich übers Ziel hinausschießen, versteht sich von selbst.

Im Zweifel für den Zweifel

Harte Zeiten: Spam überall, grausige Propaganda im Briefkasten, Wahlplakate from Hell trüben die Sicht und gefährden die Innere Sicherheit. Und nirgendwo Inhalte. Nirgendwo. Was soll man da tun? Vielleicht Musik hören? Mit deutschen Texten. Gute Idee.

Liebe in Zeiten des Gated Reverb

Was ist bloß los? Egal, wie viel Liebe man ins Universum hinauslässt, es kommt doch nichts als Gebratze zurück: Taxifahrer, Möbelhändler, Perlenketten-Elbletten, alle haben sie nichts als Schimpf und Spott für uns übrig, und dem Videoschiedsrichter geht es auch nicht besser. Liebe, Mann! Liebeslieder! Rum-Kokos-Kugeln! Kümmelbrötchen!

Eins, zwei, Polizei

Dabei hatten wir es uns doch so fest vorgenommen: Nicht nach hinten schauen, höchstens musikalisch, aber auch da nur bis maximal Anfang diesen Jahres. Doch dann kamen wir an der G20-Aufarbeitung halt doch nicht vorbei. Hervorragende Musik gibt's trotzdem.

Liebe, Sex und Zärtlichkeit

Sex-Podcasts gehen ja gerade sowas von durch die Decke, allerdings gab es bislang eine Marktlücke: Alle Guten waren von Frauen produziert. Ob es uns gelingt, diese einmalige Chance zu nutzen? Hören Sie selbst. Außerdem gibt's jede Menge musikalische Neuinterpretationen.

Ärger in Tüten (Teil 2)

Noch nicht genug von der Schimpftirade alter Männer? Na dann geht's jetzt weiter.

Ärger in Tüten

Beim Thema Politik könnte man derzeit wirklich verzweifeln. Tun wir auch, und @goldgeist und @nichtegal reden sich dabei derart in Rage, dass ich die Episode zweiteilen musste. Nächste Woche also mehr. Diesmal (fast) ohne Musik, versprochen! Und, jaja, ich weiß: extra 3 ist natürlich vom NDR und nicht vom WDR.

Eiersuche

Ostern ist bekanntlich das Fest der Besinnung, oder war das Weihnachten? Jedenfalls entdecken wir unsere düstere, jedoch auch emotionale Seite und empfehlen Musik für kalte Aprilnächte.

In die Parallelwelt

Es ist passiert: Hartkore 28 wird politisch und zelebriert dies mit knorziger, aber herzlicher Stromgitarrenmusik. Außerdem gibt es eine unheimliche Begegnung der dritten Art mit einem Systemgastronomiebetrieb. Mit @goldgeist.

Wie aus dem Colt geschossen

Und nun, meine Damen und Herren, gibt es was zu feiern, nämlich die zehnte und damit Jubiläums-Audioausgabe von Hartkore 28. Wie könnte man das angemessener tun als im trauten Kreise der Familie? Vernetzt mit den großen fränkischen Metropolen (Kulmbach, Thüngersheim, Fürth) sowie bayrischer Provinz (München-Westend sowie München-Trudering) raten wir uns durch Meilensteine der Funk- und Fernsehgeschichte. Und erstaunlicherweise dauert es fast 26 Minuten bis zum ersten Penis-Witz. Aber hören Sie selbst.

Digital, aber sexy

Wir verarbeiten heute teilweise anregendes, teilweise verheerendes Feedback aus der Community und überbratzen sprachliche Ungenauigkeiten mit einem Ritt durch 20 Jahre nicht-analoger Musikgeschichte. Mit @goldgeist.

Wir schweifen ab

Die 80-er-Jahre sind ein verlorenes Jahrzehnt - Musik, Frisuren, Architektur, Literatur - alles scheiße. Diese Meinung zu vertreten, wenngleich in abgeschwächter Form, werde ich nicht müde. @goldgeist hingegen sieht das völlig anders, und möchte mich gerne vom Gegenteil überzeugen. Ob ihm das gelingt? Hören Sie selbst.

Im Bann der Sinus-Naht

Dem insgesamt schwierigen Jahr 2016 im Rückblick allzu viel Positives abzugewinnen, ist nicht die einfachste Übung. @elgonzo_de und @abisserlwasgeht geben ihr Bestes und stoßen dabei auf kontroverse Serien-(Anti?)-Helden, Norweger, die plötzlich klingen wie Pink Floyd, und Sinusnähte in Filtertüten.

Abscheuliches und Schönes

Umgekehrte Zensur, also das Hineinschummeln propagandistischer oder auch pädagogischer Botschaften in einen Text, der eigentlich über alle moralischen Zweifel erhaben ist, ist eine abscheuliche Sache. Hartkore 28 hat heute so etwas ausgerechnet bei Michel aus Lönneberga entdeckt, verrät zudem den einzigen Vorteil des stilvollen Alters und empfiehlt die ideale Begleitmusik zum Schnitzelklopfen.

Euphorisch am Marienplatz

Trotz laufender WM-Qualifikation schwelgen sich @hipcheck und @nichtegal zwar reflektiert, aber auch hemmungslos durch 30 Jahre Popgeschichte, kämpfen bei Minute 23 mit der Alterserscheinung "Latenz", ranten bisweilen am Rande jedoch auch über den FC Bayern sowie Oasis und streifen versehentlich die eine oder andere #metadiscussion.

Mit beiden Boden auf den Tatsachen

Die Europameisterschaft? Ganz prima. Könnte man sich einreden, aber man sollte sich nicht ewig belügen, und landet dann auch schnell wieder mit beiden Boden auf den Tatsachen. Überhaupt und ganz abseits des Fußballs steht 2016 bereits jetzt im dringenden Verdacht, nicht als das erfreulichste Jahr seiner Epoche in die Menschheitsgeschichte einzugehen. Da hilft manchmal nur Rotwein zu vorgerückter Stunde und der Gedanke an schönere Dinge, Musik zum Beispiel. Obwohl auch die in höchster Gefahr ist, meint zumindest der sehr geschätzte @goldgeist. Was das mit künsterlischem Idealismus, mit U2 und mit Norah Jones' Papa zu tun hat? Hören Sie selbst.

Kunstscheiß und hoffentlich wasserfeste Mikros

Verstärkung aus Niederbayern: Heute geht es zusammen mit dem großartigen @nichtegal um die EM-Vorrunde, Bashing der Özil-Basher, dünnhäutige Ronaldos, asymmetrische Turnierbäume sowie um Kunstscheiß im Bunker.

Relegations-Blues

Für den obligatorischen Relegations-Blues ist uns heute der Schweiz-Korrespondent live zugeschaltet. Wir schwelgen in Erinnerungen an bessere Zeiten, betreiben angemessenes Bayern-Bashing, freuen uns gleichwohl über sechs Frankenderbies, analysieren Mario Götzes Psychodynamik und reflektieren darüber, wieviel Geld man für die TV-Rechte an einer lauwarmen Double-Feier verlangen darf.

Kimmich die Kirsche

Jogi ist doch noch da, dieser Blog auch. Es wird ja auch bald wieder der Ball rollen, da wird es höchste Zeit. Statt viel Text gibt es zur Abwechslung jedoch in diesem Jahr mal viele gesprochene Worte - in der ersten Folge über den Kader, der den Planeten vor der Auslöschung zu retten ins Feld geschickt wird, über ICE-Bahnhöfe, schlanke Spielerfrauen und was sonst noch so anliegt.