Stroh zu Gold

Eine gute Nachricht jagt die nächste - man kommt kaum noch zum grummelig sein. Unumstritten ist es, dass man es im Frankenland als Vegetarier nicht leicht hat, äußerst umstritten ist hingegen die Frage, ob der in der Psychologie heiß diskutierte backfire effect wirklich existiert oder nur eine Erfindung von Verschwörungstheoretikern ist, die um ihren Job ja wahrlich nicht zu beneiden sind.

Drogen sind gut für uns

Nach einer ausgangsperrbedingten temporären Stilllegung ist das noch brandneue Studio Ottensen nun endlich wieder sendebereit und -fähig: Zeit für die Deutung wirrer, allerdings vermutlich medikamentös induzierter Träume, tiefschürfende Analysen der politischen und gesellschaftlichen Großwetterlage sowie für hilfreiche Tipps zu Diätstrategie und Freizeitgestaltung.

Maue Musik, mütende Menschen

Das permanente Sperrfeuer an schlechten Nachrichten lässt wohl niemandes Seelchen gänzlich unberührt. Gleichwohl bahnt sich die zunehmend zu beobachtende Mütendheit in unterschiedlicher Weise ihren Weg: Wo andere Mistgabeln schwingend durch deutsche Mittelstädte ziehen, wird bei uns die Musik immer fader. Das sowie eine Presseschau der Schlagzeilen, die einen vor zwei Jahren noch sehr gewundert hätten.

Ärgern im Flockdown

Dinge, die man in einem Lockdown nicht tun sollte: Selbst nachrechnen, ob die Epidemio-, Viro-, und sonstigen -logen wirklich recht haben. Die Skalierbarkeit der deutschen Verwaltungsbehörden infrage stellen. Gusseiserne Pfannen kaufen, ohne genau zu wissen, wofür. Geisterfußball kucken. Clubhouse installieren. Was hingegen sehr gut geht: Rotweinlieferung von säumigen Kunden einzufordern, statt ihnen Rechnungen zu schreiben.

Die Geister, die wir riefen

Gruselgeschichten aus Kanada, Schwierigkeiten mit unzureichend konzipierten Impfzentrums-Websites und dann auch noch das dräuende Grau des immergleichen Hamburger Januarhimmels: Wir lassen nichts aus, wagen aber, untermalt von Musik, die entweder alt ist und neu klingt oder umgekehrt, auch einen Ausblick auf die Partyplanung für den Sommer.

Zeigt her eure Füße

Wer behauptet, Wham! würde nicht oft genug gecovert, kann nicht sonderlich genau hingesehen haben. Eine Weihnachts-Sonderepisode mit feinsten Tracks, herrlich beknackten Bandnamen und ausgesprochen hohem Kitschfaktor - oder doch nicht? Wir laden herzlich und mit einer Träne im Knopfloch dazu ein, es selbst herauszufinden.

Harfe und Gesang

Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen: Gemessen am Inhalt viel zu viel Verpackung. In der Transitionsphase vom Lockdown Light zum Lockdown Heavy gilt das noch mehr als ohnehin schon. Eine Jubiläumsepisode über die psychologisch schwierige Situation des Wegs ohne Ziel, über die Sinnlosigkeit von Schubladendenken, und über den Sex-Appeal von singenden Harfenfrauen.

Rohrkrepierer

Sollten sie demnächst in der CD-Abteilung im Media Markt darüber nachdenken, das Angebot neu zu strukturieren, wir hätten da ein paar Ideen: "Nachdenkliche Frauen aus Südskandinavien" zum Beispiel, "Verunglückte Cover aus den 90-ern", oder auch "Jazz ohne Gitarre, dafür mit Sequencer". Wir wären jedenfalls die treuesten Käufer. Das und vieles mehr, sogar Key Race Alerts wie bei CNN.

Knietief im Dispo

Livemusik ist aus nachvollziehbaren Gründen aktuell schwer vorzufinden. Macht man sie sich halt selber, im neuerdings technisch beängstigend gut aufgestellten Studio Schnelsen. Auch ein Mittel gegen die allgegenwärtige Informationsüberflutung in diesem seltsamen Frühherbst, neben dem Sammeln obskurer Synthesizer oder von Fotos von Gullydeckeln aus aller Welt.

Zu viel Geprügel

Das Merkwürdige an so einer Pandemie ist die Verwirrung, die sie stiftet: Nicht mal Nazis wissen jetzt noch, welche Fahne sie hissen sollen. Im Zweifelsfall hauen sie dann halt einfach zu, was dann hinterher natürlich nicht so gemeint war. Geprügel ist selbstverständlich abzulehnen, außer im musikalischen Sektor, wo das oft ganz gut zur spätsommerlichen Bruthitze passt.

Polyrhythmen und komische Tonleitern

Sollten wir jemals eine Band gründen, dann wissen wir jetzt, wie wir sie nennen: Superspreader. Außerdem dauerhaft aus dem Leben verbannt werden Netflix, Geisterfußball und sinnfreie Geschäftsreisen, stattdessen gibt es jetzt Mubi, wo man zum Einschlafen prima bosnische Experimentalfilme kucken kann. Nämlich, Gözyaşları Yalan Söylemez.

Die Welt besteht nicht nur aus Drostens

Während die wirklichen Experten so langsam an der Welt verzweifeln, lassen wir die einerseits aufregenden, andererseits faden Wochen nochmal an unserem geistigen Auge vorbeiziehen. Gutes Timing: Wenn das Business eh schon einbricht, geht auch noch die Heizung kaputt, was aber immerhin nur einen fünstelligen Betrag kosten wird. Statistik ist und bleibt aber eh nur eine Hilfswissenschaft.

Zaunbier

Immer noch im Coronamodus wagen wir es, die wirklich wichtigen Fragen zu stellen: Zaunbier mit oder ohne Maske? Ragnarök oder Hindafing? Globalisierung oder jit.si? Roggenmehl online bestellen oder lieber zum Bäcker? Drosten-Ultras oder Streeck-Groupies? David Bowie oder Nino de Angelo?

Übersteuern, untersteuern

Wo kann man sich derzeit eigentlich noch sicher vor SARS-CoV-2 wähnen? In Tristan da Cunha vielleicht, obwohl sich da, wenn man Google Maps trauen darf, mittlerweile selbst in Vulkankratern mehr Döner-Läden breitgemacht haben, als man anhand der abgelegenen Lage vermuten dürfte. Was sonst noch schlechte Laune macht? Zweckoptimismus zum Beispiel, und falsch verschlagwortete Songs auf Spotify.

Kollateralschäden

Pasta und Toilettenpapier sind wieder reichlich vorhanden, zumindest im Studio Othmarschen - in Schnelsen sieht es noch anders aus. Dass ansonsten ein wenig die Luft raus ist, verwundert wenig, zeigt sich jedoch auch an der teilweise mauen Musikauswahl.

Bedarfsgerecht podcasten

Neueste Nachrichten zwischen Quarantäne und Krisengebiet: Nicht einmal Toilettenpapierhersteller freuen in diesen aufregenden Tagen über reißenden Absatz, was sich aber bei genauerer Betrachtung relativ banal erklären lässt. Das und weiteres Seelenfutter, vor allem in musikalischer Form, aber auch sonst.

Pasta, Reis, Klopapier und H-Milch

In Zeiten des Lockdowns zeigt der Neokapitalismus sein wahres Gesicht: Newsletter namhafter Cash-and-Carry-Discounter werben unverblümt mit der noch vorrätigen Sortenvielfalt von gut Einlagerbarem, vergessen dabei aber die wirklich entscheidenden Dinge. Wir helfen nach und werden jetzt ohnehin notgedrungen zum Lebenshilfe-Podcast.

Der Untergang

Schon wieder kommt ein, obwohl doch noch so junges, Jahr nur äußerst holprig aus dem Startblock und will die Gemüter nicht recht erfreuen. Statt zarter Frühlingsgefühle gibt es allüberall gar nicht so zarte Hinweise darauf, dass vielerorts nicht alle Tassen vollständig ihren Platz im Schrank gefunden haben. Und jetzt auch das noch: Ein Virus, ein Virus.

Choses Nouvelles

Wer schon immer gute Argumente dafür gesucht hat, dass Immigration in jeder Hinsicht (musikalisch, kulinarisch und überhaupt) eine Bereicherung ist, findet deren reichlich in dieser postweihnachtlich-apokalyptischen Neujahrsepisode. Man versteht die Texte zwar nicht, und Google Translate bietet auch allenfalls fragwürdige Übersetzungen an, aber das muss man gelassen sehen, wie im übrigen fast alles andere auch. Live on Tape aus dem brandneuen Studio Schnelsen-Nordost.

Hauptsache Dänemark

Mit dem nahenden Winter gehen die Menschen unterschiedlich um: wo der eine sich auf musikalische Hausmannskost besinnt, kann es dem anderen nicht verquast genug sein. Die Technik indes passt sich den zusehends verlotternden Körpern alter weißer Männer an und funktioniert längst nicht so, wie sie sollte. Immerhin gibt es ganz formidable Musik.

Hotter than July

Alte weiße Männer schimpfen auf die Welt und hören zwischendurch Musik - so weit nichts Neues also in diesem Podcast. Wenn wir allerdings von einer ganzen Generation pauschal und mit plumpen und schiefen Metaphern angegriffen werden, dann können wir auch höchst stutenbissig zurückbratzen. Ferner und ebenfalls pauschal, weil wir schon mal dabei sind: Linke und Grüne sind ganz einfach die hotteren Poltikerinnen und Politiker.

Riss im Raum-Zeit-Kontinuum

Eine wenig bekannte wissenschaftliche Tatsache ist, dass dort, wo die Nord- auf die Ostsee trifft, auch eine intergalaktische Raumzeit-Risslinie verläuft. Wer trotzdem hindurchreist, dem kann es passieren, dass sie oder er sich in die eigene Kindheit zurückversetzt wiederfindet, in eine Zeit also, wo die Haare noch dicht waren und lang, die Gitarrenklänge knorzig, das Softeis bunt und mit Waldmeisteraroma versetzt, die Steuern niedrig, und die Flüge teuer.

187 Sondersendung

Manuela hieß zwar in Wirklichkeit Doris Inge, war aber offenbar trotz des braven Namens ein wilder Vogel, die ZDF-Redakteure mit Allgäuer Rundkäse zu bestechen versuchte, anstatt einfach die geforderten 5000 D-Mark zu übergeben. Schuld war vermutlich der Bossa Nova. Wieso wir außerdem - anders als Gzuz - Schwäne lieben, erörtern wir in dieser Sommerepisode.

Grün ist die Hoffnung

So viel Aufregung um ein paar Kreuzchen auf einem Zettel, der größer ist als die aufgeklappte Version einer Hamburger Wochenzeitung. Kann man das nicht auch ein wenig nüchterner betrachten? Kann man schon, macht aber nicht so viel Spaß. Ferner mischen wir die Youtuber-Szene auf und buchen gemeinsam ein Bahnticket, was komplizierter ist, als es klingt.

Analog ist auch keine Lösung

Der Frühling macht offenbar erst mal eine Verschnaufpause, die Nachbarn hingegen machen sehr laut unanständige Dinge. Der Aufnahmesituation ist das nicht zuträglich, daher müssen wir dies rundheraus ablehnen. Die aktuelle Staffel Game of Thrones trifft auf unterschiedliche Rezeptionshaltungen, bei Ryley Walker hingegen sind wir uns endlich einmal einig.

Wenn die Vöglein musizieren

Weezer können dem altehrwürdigen Toto-Song Africa ebensowenig Neues abgewinnen wie wir Leaving Neverland - obwohl es dazu natürlich helfen würde, den Film auch gesehen zu haben. Was Andreas Gabalier, die Weltraumhündin Laika und die Zillertaler Après-Ski-Infrastruktur damit zu tun haben? Hören Sie selbst.

Winter-Blues und Kabelbinder

Das ständige Gerede über Sex erweist sich, zumindest in diesem bescheidenen Podcast, als weder sonderlich prickelnd noch wirklich ergiebig. Entweder liegt das an dieser lichtarmen, dafür sprühregenreichen Jahreszeit, oder daran, dass Kabelbinder auf diesem Gebiet auch eher überschätzt sind. Ritter Sport ist erst recht keine Lösung. Endzeitstimmung überall also, vor allem in der Hafencity.

Der letzte Schnitzelesser

An Weihnachten geht es trotz aller Konsumkritik auch ein bisschen um Geschenke, da muss ein wenig Abnerden mal erlaubt sein. Desweiteren: Gruppenauslosung des traditionsreichen Badminton-Weihnachtsturniers, subtile Xenophobie-Kritik in "Fred vom Jupiter", die Zukunft des Schnitzels in Zeiten der Avocado-Quinoa-Bowls, Girls in Hawaii, und Funk für Feiertage.

Hirnporno

Profifußball schockt im Jahre 2018 nicht mehr so. In der sinnlichen Welt der Hirnpornos hingegen, auch als ASMR bezeichnet, kann man sich leicht verlieren. Muss man aber nicht. Man kann sich stattdessen auch Musik anhören und sich einfach freuen, dass der Abend nicht mit Schädelbasisbruch im AKA geendet ist.

Urlaub in Polen

Wäre die CDU wie der HSV, hätten wir in den letzten 18 Jahren 24 verschiedene Bundeskanzlerinnen und womöglich auch -kanzler gehabt. Ist sie jedoch nicht. Weniges im Leben ist so beständig wie eine CDU-Regierung, aber Veränderungen müssen nicht immer schlecht sein. Sollen wir es also in der Politik versuchen, und wenn ja, mit welchem programmatischen Ansatz? Oder trauern wir vielleicht doch lieber Verflossenen Schönheiten hinterher? Hören Sie selbst.

Alles in Maaßen

Froide, Froide, das Ende dieses grauenhaften Sommers ist nah, und es gibt überraschende Nachrichten: Der HSV Barmbek-Uhlenhorst hat die besten Fußballfans der Welt, in vermeintlichen Sexpodcasts verbirgt sich überraschend wenig Sex, der lokale Einzelhandel streicht endgültig die Segel, Maaßen wird Innenminister, Seehofer Kanzler, und digitales Marketing ist auch nicht mehr das, was es einmal war. Außerdem wird es dringend Zeit, Lebkuchen vorzubestellen, denn sofern sie nicht schon ausverkauft sind, werden sie es bald sein.

Sommer vorm Balkon

Der Sommer ist zumindest im Norden phantastisch. Da will man sich nicht allzusehr über die Welt aufregen, auch wenn es allen Grund dazu gäbe; aber es passieren ja auch gute Dinge. Zum Beispiel gewinnt Angelique Kerber, vermutlich wegen des zeitgleichen WM-Finales weitestgehend unbeachtet, mal eben Wimbledon. Eine Verneigung vor ihr und anderen. In ganz entpannter Sommer-Stimmung. Wenn ihr genau hinhört, könnt ihr sogar die Grillen zirpen hören.

Hikikomori

In Japan schließen sich Menschen massenhaft zu Hause ein und reduzieren den Kontakt zur Gesellschaft aufs absolut Notwendige. Hikikomori heißt das - sowohl das Phänomen an sich, als auch dessen Protagonisten. Das können wir auch, und manchmal, vor allem in diesem ungewöhnlich milden Frühling, bietet es sich beinahe an. Den dazu passenden Soundtrack gibt's auch noch.

Osterweiterung

Dass auch Nusrat Fateh Ali Khan und Humppa zu Deutschland gehören, daran kann es nicht die geringsten Zweifel geben. Hingegen ist uns der Kompetenzbereich des unter anderem Heimatministers ähnlich rätselhaft wie ein Songtext von Kvelertak, was norwegisch ist und offenbar Würgegriff bedeutet. Ferner: eine modernisierte Osterbotschaft sowie verschiedenste Fake News.

Schneller am Ziel

Code schreiben, Musik komponieren, ein Orchester dirigieren, Regie führen. Sind das ähnliche kreative Prozesse, oder gibt es Unterschiede, und wenn ja, welche? Und wo liegt die feine Grenze zwischen Plagiat und Transferleistung? Darüber und über den Sex-Appeal sinnfreier Produkte wie SUV und Thermomix kann man stundenlang diskutieren, am besten mit Discounter-Gin im Schädel.

Im Kreuzfeuer der Kritik

Schluss mit Kulturelitismus, Narzismus, Solipsismus und sonstigen -ismen; davon gibt es weiß Gott auch ohne uns genug. Aber hat der Große Saal der Elphi jetzt gute Akustik oder nicht? Solche und andere Fragen gilt es zu klären, wenn man sich aktueller und weniger aktueller Chartsmusik nähern möchte.

Jazz und Solipsismus

Das Ruhrgebiet hat deutlich mehr zu bieten als das Derby Dortmund gegen Schalke. Zum Beispiel eine Reise in längst verschollen geglaubte Universen, in denen es Mariacron gibt und Asbach Uralt, Hawaii-Toast, Tiefkühlkroketten, Pfirsich Melba und Florida Boy. Ferner setzen wir uns mit der Frage auseinander, warum Feuilletonisten keine barrierefreie Sprache mehr beherrschen, sobald Björk ein Album herausbringt. Aber Vorsicht! Enthält schlimme Wörter, die sich auf "böse" reimen.

Krumm ist gerade schräg genug

Männer, das ist unumstritten, sind schlecht im Multitasken (zum Beispiel: Brot backen und gleichzeitig Podcast aufnehmen) und kommen nicht gut klar mit Begleiterscheinungen des Älterwerdens sowie mit ungewohnten Aufnahmesituationen. Was tut man da? Klar. Schokolade essen und schräge Musik hören natürlich. Essen vor dem Mikrofon klingt nicht schön; schräge Musik hingegen schon. Aber was ist überhaupt schräg? Der Versuch einer Annäherung.

Hauptsache, es singt ne Frau

Als ich eines morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand ich mich in meinem Bett zu einem ungeheuren Dickmops verwandelt. Da dachte ich, gut, vielleicht hilft ja low carb, unterschätzte jedoch den genderistisch motivierten Gegenwind, den man da so bekommt. @goldgeist unterstützt mich moralisch sowie durch die Auswahl eines dazu passenden Soundtracks. Dass wir dabei gelegentlich übers Ziel hinausschießen, versteht sich von selbst.

Im Zweifel für den Zweifel

Harte Zeiten: Spam überall, grausige Propaganda im Briefkasten, Wahlplakate from Hell trüben die Sicht und gefährden die Innere Sicherheit. Und nirgendwo Inhalte. Nirgendwo. Was soll man da tun? Vielleicht Musik hören? Mit deutschen Texten. Gute Idee.

Liebe in Zeiten des Gated Reverb

Was ist bloß los? Egal, wie viel Liebe man ins Universum hinauslässt, es kommt doch nichts als Gebratze zurück: Taxifahrer, Möbelhändler, Perlenketten-Elbletten, alle haben sie nichts als Schimpf und Spott für uns übrig, und dem Videoschiedsrichter geht es auch nicht besser. Liebe, Mann! Liebeslieder! Rum-Kokos-Kugeln! Kümmelbrötchen!

Eins, zwei, Polizei

Dabei hatten wir es uns doch so fest vorgenommen: Nicht nach hinten schauen, höchstens musikalisch, aber auch da nur bis maximal Anfang diesen Jahres. Doch dann kamen wir an der G20-Aufarbeitung halt doch nicht vorbei. Hervorragende Musik gibt's trotzdem.

Liebe, Sex und Zärtlichkeit

Sex-Podcasts gehen ja gerade sowas von durch die Decke, allerdings gab es bislang eine Marktlücke: Alle Guten waren von Frauen produziert. Ob es uns gelingt, diese einmalige Chance zu nutzen? Hören Sie selbst. Außerdem gibt's jede Menge musikalische Neuinterpretationen.

Ärger in Tüten (Teil 2)

Noch nicht genug von der Schimpftirade alter Männer? Na dann geht's jetzt weiter.

Ärger in Tüten

Beim Thema Politik könnte man derzeit wirklich verzweifeln. Tun wir auch, und @goldgeist und @nichtegal reden sich dabei derart in Rage, dass ich die Episode zweiteilen musste. Nächste Woche also mehr. Diesmal (fast) ohne Musik, versprochen! Und, jaja, ich weiß: extra 3 ist natürlich vom NDR und nicht vom WDR.

Eiersuche

Ostern ist bekanntlich das Fest der Besinnung, oder war das Weihnachten? Jedenfalls entdecken wir unsere düstere, jedoch auch emotionale Seite und empfehlen Musik für kalte Aprilnächte.

In die Parallelwelt

Es ist passiert: Hartkore 28 wird politisch und zelebriert dies mit knorziger, aber herzlicher Stromgitarrenmusik. Außerdem gibt es eine unheimliche Begegnung der dritten Art mit einem Systemgastronomiebetrieb. Mit @goldgeist.

Wie aus dem Colt geschossen

Und nun, meine Damen und Herren, gibt es was zu feiern, nämlich die zehnte und damit Jubiläums-Audioausgabe von Hartkore 28. Wie könnte man das angemessener tun als im trauten Kreise der Familie? Vernetzt mit den großen fränkischen Metropolen (Kulmbach, Thüngersheim, Fürth) sowie bayrischer Provinz (München-Westend sowie München-Trudering) raten wir uns durch Meilensteine der Funk- und Fernsehgeschichte. Und erstaunlicherweise dauert es fast 26 Minuten bis zum ersten Penis-Witz. Aber hören Sie selbst.

Digital, aber sexy

Wir verarbeiten heute teilweise anregendes, teilweise verheerendes Feedback aus der Community und überbratzen sprachliche Ungenauigkeiten mit einem Ritt durch 20 Jahre nicht-analoger Musikgeschichte. Mit @goldgeist.

Wir schweifen ab

Die 80-er-Jahre sind ein verlorenes Jahrzehnt - Musik, Frisuren, Architektur, Literatur - alles scheiße. Diese Meinung zu vertreten, wenngleich in abgeschwächter Form, werde ich nicht müde. @goldgeist hingegen sieht das völlig anders, und möchte mich gerne vom Gegenteil überzeugen. Ob ihm das gelingt? Hören Sie selbst.

Im Bann der Sinus-Naht

Dem insgesamt schwierigen Jahr 2016 im Rückblick allzu viel Positives abzugewinnen, ist nicht die einfachste Übung. @elgonzo_de und @abisserlwasgeht geben ihr Bestes und stoßen dabei auf kontroverse Serien-(Anti?)-Helden, Norweger, die plötzlich klingen wie Pink Floyd, und Sinusnähte in Filtertüten.

Abscheuliches und Schönes

Umgekehrte Zensur, also das Hineinschummeln propagandistischer oder auch pädagogischer Botschaften in einen Text, der eigentlich über alle moralischen Zweifel erhaben ist, ist eine abscheuliche Sache. Hartkore 28 hat heute so etwas ausgerechnet bei Michel aus Lönneberga entdeckt, verrät zudem den einzigen Vorteil des stilvollen Alters und empfiehlt die ideale Begleitmusik zum Schnitzelklopfen.

Euphorisch am Marienplatz

Trotz laufender WM-Qualifikation schwelgen sich @hipcheck und @nichtegal zwar reflektiert, aber auch hemmungslos durch 30 Jahre Popgeschichte, kämpfen bei Minute 23 mit der Alterserscheinung "Latenz", ranten bisweilen am Rande jedoch auch über den FC Bayern sowie Oasis und streifen versehentlich die eine oder andere #metadiscussion.

Mit beiden Boden auf den Tatsachen

Die Europameisterschaft? Ganz prima. Könnte man sich einreden, aber man sollte sich nicht ewig belügen, und landet dann auch schnell wieder mit beiden Boden auf den Tatsachen. Überhaupt und ganz abseits des Fußballs steht 2016 bereits jetzt im dringenden Verdacht, nicht als das erfreulichste Jahr seiner Epoche in die Menschheitsgeschichte einzugehen. Da hilft manchmal nur Rotwein zu vorgerückter Stunde und der Gedanke an schönere Dinge, Musik zum Beispiel. Obwohl auch die in höchster Gefahr ist, meint zumindest der sehr geschätzte @goldgeist. Was das mit künsterlischem Idealismus, mit U2 und mit Norah Jones' Papa zu tun hat? Hören Sie selbst.

Kunstscheiß und hoffentlich wasserfeste Mikros

Verstärkung aus Niederbayern: Heute geht es zusammen mit dem großartigen @nichtegal um die EM-Vorrunde, Bashing der Özil-Basher, dünnhäutige Ronaldos, asymmetrische Turnierbäume sowie um Kunstscheiß im Bunker.

Relegations-Blues

Für den obligatorischen Relegations-Blues ist uns heute der Schweiz-Korrespondent live zugeschaltet. Wir schwelgen in Erinnerungen an bessere Zeiten, betreiben angemessenes Bayern-Bashing, freuen uns gleichwohl über sechs Frankenderbies, analysieren Mario Götzes Psychodynamik und reflektieren darüber, wieviel Geld man für die TV-Rechte an einer lauwarmen Double-Feier verlangen darf.

Kimmich die Kirsche

Jogi ist doch noch da, dieser Blog auch. Es wird ja auch bald wieder der Ball rollen, da wird es höchste Zeit. Statt viel Text gibt es zur Abwechslung jedoch in diesem Jahr mal viele gesprochene Worte - in der ersten Folge über den Kader, der den Planeten vor der Auslöschung zu retten ins Feld geschickt wird, über ICE-Bahnhöfe, schlanke Spielerfrauen und was sonst noch so anliegt.