Hikikomori

In Japan schließen sich Menschen massenhaft zu Hause ein und reduzieren den Kontakt zur Gesellschaft aufs absolut Notwendige. Hikikomori heißt das - sowohl das Phänomen an sich, als auch dessen Protagonisten. Das können wir auch, und manchmal, vor allem in diesem ungewöhnlich milden Frühling, bietet es sich beinahe an. Den dazu passenden Soundtrack gibt's auch noch.
Bild: goldgeist
Weitere Episoden

Osterweiterung

Dass auch Nusrat Fateh Ali Khan und Humppa zu Deutschland gehören, daran kann es nicht die geringsten Zweifel geben. Hingegen ist uns der Kompetenzbereich des unter anderem Heimatministers ähnlich rätselhaft wie ein Songtext von Kvelertak, was norwegisch ist und offenbar Würgegriff bedeutet. Ferner: eine modernisierte Osterbotschaft sowie verschiedenste Fake News.

Schneller am Ziel

Code schreiben, Musik komponieren, ein Orchester dirigieren, Regie führen. Sind das ähnliche kreative Prozesse, oder gibt es Unterschiede, und wenn ja, welche? Und wo liegt die feine Grenze zwischen Plagiat und Transferleistung? Darüber und über den Sex-Appeal sinnfreier Produkte wie SUV und Thermomix kann man stundenlang diskutieren, am besten mit Discounter-Gin im Schädel.

Im Kreuzfeuer der Kritik

Schluss mit Kulturelitismus, Narzismus, Solipsismus und sonstigen -ismen; davon gibt es weiß Gott auch ohne uns genug. Aber hat der Große Saal der Elphi jetzt gute Akustik oder nicht? Solche und andere Fragen gilt es zu klären, wenn man sich aktueller und weniger aktueller Chartsmusik nähern möchte.