Mit beiden Boden auf den Tatsachen

Die Europameisterschaft? Ganz prima. Könnte man sich einreden, aber man sollte sich nicht ewig belügen, und landet dann auch schnell wieder mit beiden Boden auf den Tatsachen. Überhaupt und ganz abseits des Fußballs steht 2016 bereits jetzt im dringenden Verdacht, nicht als das erfreulichste Jahr seiner Epoche in die Menschheitsgeschichte einzugehen. Da hilft manchmal nur Rotwein zu vorgerückter Stunde und der Gedanke an schönere Dinge, Musik zum Beispiel. Obwohl auch die in höchster Gefahr ist, meint zumindest der sehr geschätzte @goldgeist. Was das mit künsterlischem Idealismus, mit U2 und mit Norah Jones' Papa zu tun hat? Hören Sie selbst.
Neueste Episoden

Stroh zu Gold

Eine gute Nachricht jagt die nächste - man kommt kaum noch zum grummelig sein. Unumstritten ist es, dass man es im Frankenland als Vegetarier nicht leicht hat, äußerst umstritten ist hingegen die Frage, ob der in der Psychologie heiß diskutierte backfire effect wirklich existiert oder nur eine Erfindung von Verschwörungstheoretikern ist, die um ihren Job ja wahrlich nicht zu beneiden sind.

Drogen sind gut für uns

Nach einer ausgangsperrbedingten temporären Stilllegung ist das noch brandneue Studio Ottensen nun endlich wieder sendebereit und -fähig: Zeit für die Deutung wirrer, allerdings vermutlich medikamentös induzierter Träume, tiefschürfende Analysen der politischen und gesellschaftlichen Großwetterlage sowie für hilfreiche Tipps zu Diätstrategie und Freizeitgestaltung.

Maue Musik, mütende Menschen

Das permanente Sperrfeuer an schlechten Nachrichten lässt wohl niemandes Seelchen gänzlich unberührt. Gleichwohl bahnt sich die zunehmend zu beobachtende Mütendheit in unterschiedlicher Weise ihren Weg: Wo andere Mistgabeln schwingend durch deutsche Mittelstädte ziehen, wird bei uns die Musik immer fader. Das sowie eine Presseschau der Schlagzeilen, die einen vor zwei Jahren noch sehr gewundert hätten.