Mit beiden Boden auf den Tatsachen

Die Europameisterschaft? Ganz prima. Könnte man sich einreden, aber man sollte sich nicht ewig belügen, und landet dann auch schnell wieder mit beiden Boden auf den Tatsachen. Überhaupt und ganz abseits des Fußballs steht 2016 bereits jetzt im dringenden Verdacht, nicht als das erfreulichste Jahr seiner Epoche in die Menschheitsgeschichte einzugehen. Da hilft manchmal nur Rotwein zu vorgerückter Stunde und der Gedanke an schönere Dinge, Musik zum Beispiel. Obwohl auch die in höchster Gefahr ist, meint zumindest der sehr geschätzte @goldgeist. Was das mit künsterlischem Idealismus, mit U2 und mit Norah Jones' Papa zu tun hat? Hören Sie selbst.
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Übersteuern, untersteuern

Wo kann man sich derzeit eigentlich noch sicher vor SARS-CoV-2 wähnen? In Tristan da Cunha vielleicht, obwohl sich da, wenn man Google Maps trauen darf, mittlerweile selbst in Vulkankratern mehr Döner-Läden breitgemacht haben, als man anhand der abgelegenen Lage vermuten dürfte. Was sonst noch schlechte Laune macht? Zweckoptimismus zum Beispiel, und falsch verschlagwortete Songs auf Spotify.

Kollateralschäden

Pasta und Toilettenpapier sind wieder reichlich vorhanden, zumindest im Studio Othmarschen - in Schnelsen sieht es noch anders aus. Dass ansonsten ein wenig die Luft raus ist, verwundert wenig, zeigt sich jedoch auch an der teilweise mauen Musikauswahl.

Bedarfsgerecht podcasten

Neueste Nachrichten zwischen Quarantäne und Krisengebiet: Nicht einmal Toilettenpapierhersteller freuen in diesen aufregenden Tagen über reißenden Absatz, was sich aber bei genauerer Betrachtung relativ banal erklären lässt. Das und weiteres Seelenfutter, vor allem in musikalischer Form, aber auch sonst.