Alles in Maaßen

Froide, Froide, das Ende dieses grauenhaften Sommers ist nah, und es gibt überraschende Nachrichten: Der HSV Barmbek-Uhlenhorst hat die besten Fußballfans der Welt, in vermeintlichen Sexpodcasts verbirgt sich überraschend wenig Sex, der lokale Einzelhandel streicht endgültig die Segel, Maaßen wird Innenminister, Seehofer Kanzler, und digitales Marketing ist auch nicht mehr das, was es einmal war. Außerdem wird es dringend Zeit, Lebkuchen vorzubestellen, denn sofern sie nicht schon ausverkauft sind, werden sie es bald sein.
Bild: gato-gato-gato
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Rohrkrepierer

Sollten sie demnächst in der CD-Abteilung im Media Markt darüber nachdenken, das Angebot neu zu strukturieren, wir hätten da ein paar Ideen: "Nachdenkliche Frauen aus Südskandinavien" zum Beispiel, "Verunglückte Cover aus den 90-ern", oder auch "Jazz ohne Gitarre, dafür mit Sequencer". Wir wären jedenfalls die treuesten Käufer. Das und vieles mehr, sogar Key Race Alerts wie bei CNN.

Knietief im Dispo

Livemusik ist aus nachvollziehbaren Gründen aktuell schwer vorzufinden. Macht man sie sich halt selber, im neuerdings technisch beängstigend gut aufgestellten Studio Schnelsen. Auch ein Mittel gegen die allgegenwärtige Informationsüberflutung in diesem seltsamen Frühherbst, neben dem Sammeln obskurer Synthesizer oder von Fotos von Gullydeckeln aus aller Welt.

Zu viel Geprügel

Das Merkwürdige an so einer Pandemie ist die Verwirrung, die sie stiftet: Nicht mal Nazis wissen jetzt noch, welche Fahne sie hissen sollen. Im Zweifelsfall hauen sie dann halt einfach zu, was dann hinterher natürlich nicht so gemeint war. Geprügel ist selbstverständlich abzulehnen, außer im musikalischen Sektor, wo das oft ganz gut zur spätsommerlichen Bruthitze passt.