Krumm ist gerade schräg genug

Männer, das ist unumstritten, sind schlecht im Multitasken (zum Beispiel: Brot backen und gleichzeitig Podcast aufnehmen) und kommen nicht gut klar mit Begleiterscheinungen des Älterwerdens sowie mit ungewohnten Aufnahmesituationen. Was tut man da? Klar. Schokolade essen und schräge Musik hören natürlich. Essen vor dem Mikrofon klingt nicht schön; schräge Musik hingegen schon. Aber was ist überhaupt schräg? Der Versuch einer Annäherung.
Bild: Kai Schreiber
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Stroh zu Gold

Eine gute Nachricht jagt die nächste - man kommt kaum noch zum grummelig sein. Unumstritten ist es, dass man es im Frankenland als Vegetarier nicht leicht hat, äußerst umstritten ist hingegen die Frage, ob der in der Psychologie heiß diskutierte backfire effect wirklich existiert oder nur eine Erfindung von Verschwörungstheoretikern ist, die um ihren Job ja wahrlich nicht zu beneiden sind.

Drogen sind gut für uns

Nach einer ausgangsperrbedingten temporären Stilllegung ist das noch brandneue Studio Ottensen nun endlich wieder sendebereit und -fähig: Zeit für die Deutung wirrer, allerdings vermutlich medikamentös induzierter Träume, tiefschürfende Analysen der politischen und gesellschaftlichen Großwetterlage sowie für hilfreiche Tipps zu Diätstrategie und Freizeitgestaltung.

Maue Musik, mütende Menschen

Das permanente Sperrfeuer an schlechten Nachrichten lässt wohl niemandes Seelchen gänzlich unberührt. Gleichwohl bahnt sich die zunehmend zu beobachtende Mütendheit in unterschiedlicher Weise ihren Weg: Wo andere Mistgabeln schwingend durch deutsche Mittelstädte ziehen, wird bei uns die Musik immer fader. Das sowie eine Presseschau der Schlagzeilen, die einen vor zwei Jahren noch sehr gewundert hätten.