Krumm ist gerade schräg genug

Männer, das ist unumstritten, sind schlecht im Multitasken (zum Beispiel: Brot backen und gleichzeitig Podcast aufnehmen) und kommen nicht gut klar mit Begleiterscheinungen des Älterwerdens sowie mit ungewohnten Aufnahmesituationen. Was tut man da? Klar. Schokolade essen und schräge Musik hören natürlich. Essen vor dem Mikrofon klingt nicht schön; schräge Musik hingegen schon. Aber was ist überhaupt schräg? Der Versuch einer Annäherung.
Bild: Kai Schreiber
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Alles in Maaßen

Froide, Froide, das Ende dieses grauenhaften Sommers ist nah, und es gibt überraschende Nachrichten: Der HSV Barmbek-Uhlenhorst hat die besten Fußballfans der Welt, in vermeintlichen Sexpodcasts verbirgt sich überraschend wenig Sex, der lokale Einzelhandel streicht endgültig die Segel, Maaßen wird Innenminister, Seehofer Kanzler, und digitales Marketing ist auch nicht mehr das, was es einmal war. Außerdem wird es dringend Zeit, Lebkuchen vorzubestellen, denn sofern sie nicht schon ausverkauft sind, werden sie es bald sein.

Sommer vorm Balkon

Der Sommer ist zumindest im Norden phantastisch. Da will man sich nicht allzusehr über die Welt aufregen, auch wenn es allen Grund dazu gäbe; aber es passieren ja auch gute Dinge. Zum Beispiel gewinnt Angelique Kerber, vermutlich wegen des zeitgleichen WM-Finales weitestgehend unbeachtet, mal eben Wimbledon. Eine Verneigung vor ihr und anderen. In ganz entpannter Sommer-Stimmung. Wenn ihr genau hinhört, könnt ihr sogar die Grillen zirpen hören.

Hikikomori

In Japan schließen sich Menschen massenhaft zu Hause ein und reduzieren den Kontakt zur Gesellschaft aufs absolut Notwendige. Hikikomori heißt das - sowohl das Phänomen an sich, als auch dessen Protagonisten. Das können wir auch, und manchmal, vor allem in diesem ungewöhnlich milden Frühling, bietet es sich beinahe an. Den dazu passenden Soundtrack gibt's auch noch.