Wie aus dem Colt geschossen

Und nun, meine Damen und Herren, gibt es was zu feiern, nämlich die zehnte und damit Jubiläums-Audioausgabe von Hartkore 28. Wie könnte man das angemessener tun als im trauten Kreise der Familie? Vernetzt mit den großen fränkischen Metropolen (Kulmbach, Thüngersheim, Fürth) sowie bayrischer Provinz (München-Westend sowie München-Trudering) raten wir uns durch Meilensteine der Funk- und Fernsehgeschichte. Und erstaunlicherweise dauert es fast 26 Minuten bis zum ersten Penis-Witz. Aber hören Sie selbst.
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Rohrkrepierer

Sollten sie demnächst in der CD-Abteilung im Media Markt darüber nachdenken, das Angebot neu zu strukturieren, wir hätten da ein paar Ideen: "Nachdenkliche Frauen aus Südskandinavien" zum Beispiel, "Verunglückte Cover aus den 90-ern", oder auch "Jazz ohne Gitarre, dafür mit Sequencer". Wir wären jedenfalls die treuesten Käufer. Das und vieles mehr, sogar Key Race Alerts wie bei CNN.

Knietief im Dispo

Livemusik ist aus nachvollziehbaren Gründen aktuell schwer vorzufinden. Macht man sie sich halt selber, im neuerdings technisch beängstigend gut aufgestellten Studio Schnelsen. Auch ein Mittel gegen die allgegenwärtige Informationsüberflutung in diesem seltsamen Frühherbst, neben dem Sammeln obskurer Synthesizer oder von Fotos von Gullydeckeln aus aller Welt.

Zu viel Geprügel

Das Merkwürdige an so einer Pandemie ist die Verwirrung, die sie stiftet: Nicht mal Nazis wissen jetzt noch, welche Fahne sie hissen sollen. Im Zweifelsfall hauen sie dann halt einfach zu, was dann hinterher natürlich nicht so gemeint war. Geprügel ist selbstverständlich abzulehnen, außer im musikalischen Sektor, wo das oft ganz gut zur spätsommerlichen Bruthitze passt.