Harfe und Gesang

Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen: Gemessen am Inhalt viel zu viel Verpackung. In der Transitionsphase vom Lockdown Light zum Lockdown Heavy gilt das noch mehr als ohnehin schon. Eine Jubiläumsepisode über die psychologisch schwierige Situation des Wegs ohne Ziel, über die Sinnlosigkeit von Schubladendenken, und über den Sex-Appeal von singenden Harfenfrauen.
Bild: ubrsma
Neueste Episoden

Drogen sind gut für uns

Nach einer ausgangsperrbedingten temporären Stilllegung ist das noch brandneue Studio Ottensen nun endlich wieder sendebereit und -fähig: Zeit für die Deutung wirrer, allerdings vermutlich medikamentös induzierter Träume, tiefschürfende Analysen der politischen und gesellschaftlichen Großwetterlage sowie für hilfreiche Tipps zu Diätstrategie und Freizeitgestaltung.

Maue Musik, mütende Menschen

Das permanente Sperrfeuer an schlechten Nachrichten lässt wohl niemandes Seelchen gänzlich unberührt. Gleichwohl bahnt sich die zunehmend zu beobachtende Mütendheit in unterschiedlicher Weise ihren Weg: Wo andere Mistgabeln schwingend durch deutsche Mittelstädte ziehen, wird bei uns die Musik immer fader. Das sowie eine Presseschau der Schlagzeilen, die einen vor zwei Jahren noch sehr gewundert hätten.

Ärgern im Flockdown

Dinge, die man in einem Lockdown nicht tun sollte: Selbst nachrechnen, ob die Epidemio-, Viro-, und sonstigen -logen wirklich recht haben. Die Skalierbarkeit der deutschen Verwaltungsbehörden infrage stellen. Gusseiserne Pfannen kaufen, ohne genau zu wissen, wofür. Geisterfußball kucken. Clubhouse installieren. Was hingegen sehr gut geht: Rotweinlieferung von säumigen Kunden einzufordern, statt ihnen Rechnungen zu schreiben.