Jazz und Solipsismus

Das Ruhrgebiet hat deutlich mehr zu bieten als das Derby Dortmund gegen Schalke. Zum Beispiel eine Reise in längst verschollen geglaubte Universen, in denen es Mariacron gibt und Asbach Uralt, Hawaii-Toast, Tiefkühlkroketten, Pfirsich Melba und Florida Boy. Ferner setzen wir uns mit der Frage auseinander, warum Feuilletonisten keine barrierefreie Sprache mehr beherrschen, sobald Björk ein Album herausbringt. Aber Vorsicht! Enthält schlimme Wörter, die sich auf "böse" reimen.
Neueste Episoden

Drogen sind gut für uns

Nach einer ausgangsperrbedingten temporären Stilllegung ist das noch brandneue Studio Ottensen nun endlich wieder sendebereit und -fähig: Zeit für die Deutung wirrer, allerdings vermutlich medikamentös induzierter Träume, tiefschürfende Analysen der politischen und gesellschaftlichen Großwetterlage sowie für hilfreiche Tipps zu Diätstrategie und Freizeitgestaltung.

Maue Musik, mütende Menschen

Das permanente Sperrfeuer an schlechten Nachrichten lässt wohl niemandes Seelchen gänzlich unberührt. Gleichwohl bahnt sich die zunehmend zu beobachtende Mütendheit in unterschiedlicher Weise ihren Weg: Wo andere Mistgabeln schwingend durch deutsche Mittelstädte ziehen, wird bei uns die Musik immer fader. Das sowie eine Presseschau der Schlagzeilen, die einen vor zwei Jahren noch sehr gewundert hätten.

Ärgern im Flockdown

Dinge, die man in einem Lockdown nicht tun sollte: Selbst nachrechnen, ob die Epidemio-, Viro-, und sonstigen -logen wirklich recht haben. Die Skalierbarkeit der deutschen Verwaltungsbehörden infrage stellen. Gusseiserne Pfannen kaufen, ohne genau zu wissen, wofür. Geisterfußball kucken. Clubhouse installieren. Was hingegen sehr gut geht: Rotweinlieferung von säumigen Kunden einzufordern, statt ihnen Rechnungen zu schreiben.