Schneller am Ziel

Code schreiben, Musik komponieren, ein Orchester dirigieren, Regie führen. Sind das ähnliche kreative Prozesse, oder gibt es Unterschiede, und wenn ja, welche? Und wo liegt die feine Grenze zwischen Plagiat und Transferleistung? Darüber und über den Sex-Appeal sinnfreier Produkte wie SUV und Thermomix kann man stundenlang diskutieren, am besten mit Discounter-Gin im Schädel.
Bild: Dennis Skley
Neueste Episoden

Zu viel Geprügel

Das Merkwürdige an so einer Pandemie ist die Verwirrung, die sie stiftet: Nicht mal Nazis wissen jetzt noch, welche Fahne sie hissen sollen. Im Zweifelsfall hauen sie dann halt einfach zu, was dann hinterher natürlich nicht so gemeint war. Geprügel ist selbstverständlich abzulehnen, außer im musikalischen Sektor, wo das oft ganz gut zur spätsommerlichen Bruthitze passt.

Polyrhythmen und komische Tonleitern

Sollten wir jemals eine Band gründen, dann wissen wir jetzt, wie wir sie nennen: Superspreader. Außerdem dauerhaft aus dem Leben verbannt werden Netflix, Geisterfußball und sinnfreie Geschäftsreisen, stattdessen gibt es jetzt Mubi, wo man zum Einschlafen prima bosnische Experimentalfilme kucken kann. Nämlich, Gözyaşları Yalan Söylemez.

Die Welt besteht nicht nur aus Drostens

Während die wirklichen Experten so langsam an der Welt verzweifeln, lassen wir die einerseits aufregenden, andererseits faden Wochen nochmal an unserem geistigen Auge vorbeiziehen. Gutes Timing: Wenn das Business eh schon einbricht, geht auch noch die Heizung kaputt, was aber immerhin nur einen fünstelligen Betrag kosten wird. Statistik ist und bleibt aber eh nur eine Hilfswissenschaft.